© Jörg Berkner

Halbleiter aus Frankfurt
Kapitel 7

Die Technologie zur Herstellung von Halbleiterbauelementen wurde in den vergangenen fünfzig Jahren ständig weiterentwickelt. Heute gehören die Verfahren, mit denen in den 50er, 60er und 70er Jahren gearbeitet wurde, schon zur Technikgeschichte. Für den technisch interessierten Leser werden daher im Kapitel 7 einige der technologischen Verfahren in allgemeinverständlicher Form dargestellt, die im Halbleiterwerk Frankfurt (Oder) bei der Herstellung von Transistoren und Schaltkreisen angewendet wurden. 

Die Montage der Germanium-Transistoren in ein Gehäuse wurde unter Schutzgasatmosphäre durchgeführt. Die Arbeiterinnen führten dabei die notwendigen Arbeitsschritte innerhalb der Schutzgasbox über Öffnungen durch, die mit gummihandschuhartigen Dichtungen versehen waren. (Foto: HFO)

Montage eines Chips in ein Keramikgehäuse: Trägerstreifenelement (a), untere Gehäusehälfte mit Chip (b), Trägerstreifenelement mit unterer Gehäusehälfte und Chip (c), fertiges Gehäuse (d)

(Foto: Jörg Berkner)